bisherige Kurse

Bisher durchgeführte Kurse:
1973 Gören, 1974 Saßnitz, 1975 Evershagen, 1976 Stralsund, 1977 Neukloster, 1978 Meißen, 1979 Greifswald, 1980 Eisenhüttenstadt, 1981 Saßnitz, 1982 Rostock, 1983 Quedlinburg, 1984 Wismar, 1985 Greifswald, 1986 Erfurt, 1987 Neukloster, 1988 Nossen, 1989 Stralsund-Grünhufe, 1990 Hohenstein, 1991 Bad Kleinen, 1992 Lubmin, 1993 Rostock


2017 Stralsund
Elgin Kuhnert zum Sommerkurs 2017
Neben Wismar ist 2002 auch die Hansestadt Stralsund in der Welterbeliste der UNESCO aufgenommen worden. So hatten wir 2002 und 2012 die Stadt bereits unter anderen Gesichtspunkten besucht und schätzen gelernt.

Wir beabsichtigen im Künstlerischen Sommerkurs 2017 dieses eindrucksvolle Sinnbild näher ins Bewusstsein unserer Kursteilnehmer zu rücken und ihnen die historische Bedeutung dieses mittelalterlichen Städtebundes der Hanse vor Augen zu führen.

So werden unsere Kursteilnehmer „BRÜCKEN SCHLAGEN“ von der Vergangenheit in die Gegenwart, von der Tradition zur Moderne, vom Erleben des kulturellen Erbes bis zu dessen Wertschätzung und der Verantwortung für die Bewahrung durch die heutige und zukünftige Generation.

2016 Bollewick
Hannah Miriam Frost zum Sommerkurs 2016
Ort der künstlerischen Auseinandersetzung ist 2016 das Bioenergiedorf Bollewick in der Mecklenburgischen Seenplatte südwestlich der Müritz. Die Kulturscheune Bollewick wurde 1881 erbaut und ist heute das Wahrzeichen der Gemeinde.
Die ARGE Bioenergie mit dem Konsortium “DorfKERN” gestalten gemeinsam eine zukunftsfähige generationsübergreifende dörfliche Entwicklung durch nachhaltige innovative Strategien. www.dorfkern.eu
2015 Vitte
Hannah Marie Dolecek zum Sommerkurs 2015
Und wieder ist es die Insel Hiddensee, wieder ist es der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft der unseren Kursteilnehmern beste Möglichkeiten bieten wird, einen intensiven Dialog mit der inseltypischen Strand-, Heide- und Hügellandschaft zu führen. Das Hauptthema wird in diesem Jahr die „Meerdeutigkeit“ der Insel sein. Diese gilt es zu ersinnen. Ob die naturnahe, impressive, expressive oder abstrakte Gestaltungsform, ob die Realität oder die Fantasie Ausgangspunkte schaffen – die Bildergebnisse werden eine Vielzahl neuer Facetten aufweisen.
2014 Barth
Hannah Fiedler zum Sommerkurs 2014
Barth eine typische Kleinstadt am Bodden machte 1999 Schlagzeilen, als Historiker behaupteten, „dass die sagenumwobene Handelsmetropole Vineta, das Atlantis des Nordens, im Schlamm des Barther Boddens begraben liege.“
Aber nicht nur dieser Mythos führt uns nach Barth.
Die angrenzende Halbinsel Fischland – Darß – Zingst hat ganz besondere Erlebnisse zu bieten: den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft und die Künstlerkolonie Ahrenshoop mit dem modernen Kunstmuseum.
Das einzigartige Bibelzentrum in Barth, die Mahn- und Gedenkstätte für Opfer der Zwangsarbeit während des 2. Weltkrieges, die ehemalige Wallfahrtskirche St. Maria, mit der benachbarte Heilquelle in Kenz, sowie der Pfarrgarten und die Streuobst-wiese in Starkow werden ebenso Motive und Räume für bildhafte Auseinandersetzungen liefern.
2013 Malchow
Merle Bendig zum Sommerkurs 2013
Die Kleinstadt Malchow trägt offiziell den Namenszusatz Inselstadt und war Ziel und Thema unseres 41. Sommerkurses. Sie besitzt eine über 1000jährige Geschichte. Die Insel, als ältester Teil der Stadtanlage, liegt zwischen Fleesensee und Plauer See. Malchow befindet sich also inmitten von Wald, Hügeln und Wasser. Bedeutendste Sehenswürdigkeit der Altstadt ist die Klosteranlage mit der neugotischen Klosterkirche. Darin befindet sich das Orgelmuseum. Die genannten Sehenswürdigkeiten werden unter anderem Orte der künstlerischen Auseinandersetzung zum Thema „Blickwinkel ändern“ sein.
2012 Stralsund
Markus Endler zum Sommerkurs 2012
Wieder ein Jubiläum – wieder in Stralsund. Diesmal stand unser nunmehr 40. Sommerkurs unter dem Motto „Fisch und mehr“. Die Unesco-Stadt im Norden unseres Landes hat ihr historisches und maritimes Antlitz aufgefrischt. Viele rekonstruierte Häuser und Kirchen der hanseatischen Altstadt, das erweiterte Meeresmuseum, die malerische Umgebung am Strelasund und vieles mehr boten einzigartige Motive und Erlebnisräume. Die komfortable Unterbringung im Juniorhotel und die anregende Arbeitsatmosphäre in den Werkstätten des Speichers am Katharinenberg boten optimale Bedingungen für das Gelingen des Kurses.
Zu einem Höhepunkt wurde das Treffen am Ende des Kurses mit vielen ehemaligen Teilnehmern.
2011 Torgelow
Sophie Besler zum Sommerkurs 2011
In diesem Jahr trafen wir uns in Torgelow unter dem Motto „Am Fluss der Zeit“. Dabei gab uns der Uecker-Flusslauf den Zeittunnel vom slawischen Ursprung im Freilichtmuseum Ukranenland bis zur Gegenwart unserer modernen Jugendherberge im Mittelalterzentrum vor und war gleichzeitig auch Inspiration für verschiedene bildnerische Motive und thematische Umsetzungen. Das Wasser prägte neben der künstlerischen Arbeit auch die einzelnen Erlebnisse in der Freizeit, wie eine Feuerschau, Ritterspiele mit Minnedichtungen und auch gemeinsame Ruder-, Floß- und Wanderaktionen. Die Ausstellungsbewegung dazu ist bereits in vollem Gange.
2010 Vitte / Hiddensee
Julia Rathmann Löcker zum Sommerkurs 2010
“Nomen est omen”! Die Ostseeküste ist nicht nur ein Teil unseres Namens sondern auch ein zentraler Inhalt unserer Arbeit. Die Insel, die uns immer wieder in ihren Bann zog, gehört nach 10 Jahren wieder dazu: “Himmel und Meer” Mal wieder Hiddensee?. Wir erleben endlose weiße Sandstrände, die Weite und Bewegung der Heide- und Hügellandschaft, die inseltypische Pflanzen- und Tierwelt, die reetgedeckten Fischerhäuser, die Idylle der Häfen und immer wieder Wasser, Wolken und das einzigartige Licht der Insel.
2009 Greifswald
Klaus Dahl (Kursleiter) zum Sommerkurs 2009
 Die historische Altstadt Greifswald, ihre prägnanten historischen Bauwerke im inneren Stadtkern (so die Kirchen und die hanseatischen Giebelhäuser), die interessanten Ansichten, die sich durch die Wallanlagen und dem Greifswalder Stadthafen ergeben, werden viele Motive und Erlebnisse bieten. Das Fischerdorf Wieck an der Ryckmündung mit seinen Sehenswürdigkeiten (Fischereihafen, Brücke, Klosterruine) und die Blicke auf die Stadt und die Dänische Wieck, die auch Caspar David Friedrich inspirierten, werden sich vielgestaltig in den Bildwerken der Kursteilnehmer widerspiegeln. Eine besondere Kooperation werden wir mit dem Pommerschen Landesmuseum eingehen. Alle Begegnungsräume befinden sich „ZUM GREIFEN NAH“ und werden diesmal auch ohne Fahrrad erreichbar sein.
2008 Koldenhof
Klaus Dahl (Kursleiter)
und Pauline Ahlhaus zum Sommerkurs 2008
 Koldenhof liegt in Mecklenburg inmitten der Feldberger Seenlandschaft am Dolgener See. Weite Wälder, Hügel, Täler, versteckte Moore, klare Seen mit idyllisch gelegenen Orten geben ein Gesamtbild von einzigartiger Schönheit. Zu jeder Jahreszeit finden Naturfreunde Erholung und Ruhe, künstlerisch Interessierte jedoch vor allem viel Betätigung.
Angetan von der Ursprünglichkeit der Natur sowie vom Wechselspiel fast verlassener ländlicher Gegend und touristischer Erschließung entstand folgerichtig unser diesjähriges Kursmotto: „Alte Wege – Neues Land“.
2007 Wismar
Nele Glas (13 J.) zum Sommerkurs 2007
 Die alte Hansestadt Wismar empfing uns mit dem typisch hanseatischen Flair, sorgsam restaurierten Bürgerhäusern, gotischen Backsteinbauten, dem Duft nach Meer und Salz, der Romantik von Hafen und Seefahrt. Mit ihren weit über eintausend denkmalgeschützten Gebäuden gehörte die historische Altstadt zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die vorgelagerte Insel Poel bot ein eindrucksvolles Landschaftserlebnis. So gelangten wir zu unzähligen „Ansichten, Aussichten, Einsichten“.
2006 Schwerin
Uwe Münchow (Kursleiter) zum Sommerkurs 2006
 „geSEEN und erSCHLOSSEN“ haben wir in diesem Jahr unsere Landeshauptstadt Schwerin. Das Schloss, der Dom und das Staatliche Museum waren Hauptziele künstlerischen Arbeitens. Hier begegneten sich in unseren Projekten Gestaltungsweisen zwischen Historismus und Konstruktivismus.
Mit Fahrrad und Zeichenbrett erkundeten wir Schwerins lebendige Innenstadt, das idyllische Seeufer und das Museumsdorf Mueß mit seinen vielfältigen Reizen.
2005 Torgelow
Paul Pohl zum Sommerkurs 2005
Die Ukranen, ein an der Uecker lebender Stamm der Nordwestslawen, wurden 948 erstmals in der Stiftungsurkunde des Bischofs von Brandenburg erwähnt.
Es waren die kriegerischen Steppenvölker der Hunnen im 4. Jahrhundert und etwa 200 Jahre später die Awaren, die die große Völkerwanderung auslösten und die Slawen zwangen, ihre Urheimat zu verlassen. Ihre Wanderung entlang der großen Flüsse führte sie bis an die südliche Ostseeküste in das Gebiet zwischen den Flüssen Uecker und Randow.
Es ist eine unruhige aber zugleich hochinteressante Zeit an der letzten Jahrtausendwende.
Zu diesen “Ursprüngen” werden wir uns in diesem Sommer begeben. Die typische Wald und Wiesenlandschaft, das Ukranenland um Torgelow, das “castrum turglowe” – das Mittelalterzentrum mit den Block-, Bohlen- und Flechtwandhäusern und Werkstätten der Bronzegießer, Töpfer, Schmiede, Weber u.a., sowie die Stettiner Haffküste mit Ueckermünde werden Motive und Erlebnisse für unsere gestalterischen Arbeiten liefern.
(Weitere Infos unter: www.ukranenland.de oder www.torgelow.de)
2004 Lubmin
Markus Endler zum Sommerkurs 2004
Lubmin am Greifswalder Bodden. Zum dritten Mal werden wir diese Region erleben. Das Seebad ist umgeben von weißen Stränden, schönen Kiefernwäldern und einer typischen Heidelandschaft. Die reizvollen Baumalleen, die kleinen Dörfer der Fischer und Ackerbauern mit den reetgedeckten Häusern und Hafenanlagen werden wie die Ausflugsziele in Greifswald und auf Rügen zu wichtigen Motiven. Künstler und Schriftsteller wie Caspar David Friedrich, Philipp Otto Runge, Ernst Moritz Arndt, Hans Fallada und Wolfgang Köppen hielten ihre Eindrücke überzeugend fest.
2003 Roenne/Bornholm
Markus Endler zum Sommerkurs 2003
Die Schönheiten der dänischen Ostseeinsel Bornholm motivierten uns, einmal über die Landesgrenzen zu schauen. Seit über 150 Jahren inspirieren die reiche Vegetation, das milde Klima und das besondere Licht auf der Ostseeinsel viele Künstler. Der südlichen feine Sandstrand, die steilen Felsenklippen des Nordens, das ausgedehnte Waldgebiet mit seinen Schluchten und der größte dänische Wasserfall, die idyllischen Hafenstädte und Fischerorte, die alten geschichtsträchtigen Burgruinen, die wehrhaften Rundkirchen u.a.m. sind ansehenswerte Wahrzeichen der Insel.
2002 Stralsund
Suse Wurlitzer zum Sommerkurs 2002
Der 30. Jubiläumskurs führt uns wieder zurück an die Ostsee. Zusammen mit dem Landesprojekt “Wege zur Backsteingotik” werden wir die Altstadt Stralsund erleben und in unseren Bildern und Objekten künstlerisch gestalten. Die historische Stadtanlage mit den gotischen Giebelhäusern und Kirchen, der Hafen und Strelasund und die Geschichte der Hanse werden im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen.
2001 Lenzen-Elbaue
Andreas Grieger,
Marlene Klütz
und Susanne Krüger zum Sommerkurs 2001
Die Elbtalaue lag viele Jahre im Schatten der innerdeutschen Grenze. Es ist eine großartige Flusslandschaft mit sanften Hügeln, romantischen Flussläufen, Heide und Wiesenflächen sowie idyllischen Seenlandschaften. Im Mittelpunkt unserer Arbeit standen auch die Eindrücke der Ackerbürgerstadt Lenzen mit vielen malerischen Fachwerkhäusern. Unser Motto: “Weite suchen – Nähe finden”
2000 Vitte
Kerstin Meurisch und
Andreas Grieger zum Sommerkurs 2000
Wieder auf der schönsten Insel Deutschlands. Wieder die herrliche Vielfalt der Inselwelt erleben und gestalterisch festhalten. Und wieder über die Urwüchsigkeit der Natur und das Zusammenspiel von Wolken, Land und Wasser staunen (wie lange noch?). Genießen wir den Augenblick, genießen wir den Sommer 2000.
1999 Teterow
Karoline Klipps zum Sommerkurs 1999
Hier, im Herzen der Mecklenburgischen Schweiz, in der hügeligen und waldreichen Umgebung Teterows und in den Straßen der Kleinstadt mit ihren zwei gotischen Stadttoren gestalteten wir unsere Eindrücke, Erlebnisse und Phanatsien. Die bildnerische Ausdrucksbreite, die unterschiedlichsten gestalterischen Techniken und Verfahren umfaßten gleichermaßen das intensive Naturstudium bis hin zur spielerischen Abstraktion.
1998 Schabernack In der vielfältigen Umgebung von Heidbergen, Inselsee und Nebeltal bei Güstrow entstanden viele Bilder. Die künstlerischen Sehweisen eines Ernst Barlachs und Friedrich Kerstings, die Kirchen und die Altstadt Güstrows regten unsere Arbeiten an.
1997 Vitte Die künstlerische Arbeit unter den Eindrücken der einmaligen Natur und Landschaft Hiddensees, freie Angebote zur künstlerischen Selbstentfaltung, die Losgebundenheit von alltäglichen Belastungen und Ablenkungen und die Bekanntschaft mit Inselmalern und ihren Werken prägten unseren Aufenthalt.
1996 Lubmin Die reizvolle Greifswalder Boddenlandschaft und die Zusammenarbeit mit Künstlern des Skulpturenparks Katzow inspirierten unsere Werke. Ideen des spanischen Künstlers Joan Miro und Hilfe bei der Gestaltung großer Figurationen durch Künstler des Theaters Vorpommern trugen zu einer gelungenen Aufführung in der Klosterruine Eldena bei.
1995 Güstrow Wir brachten uns ein in die Jahrtausendfeier Mecklenburgs, setzten uns mit der Geschichte der Stadt Güstrow und dem Wirken von Ernst Barlach auseinander, arbeiteten mit dem Bildhauer Reinhard Dietrich zusammen und führten ein großes Barockfest in historischen Kostümen auf Schloß Vietgest auf.
1994 Bergen Wir erlebten die noch natürliche und vielseitige Insellandschaft Rügens, nahmen Bezug zum Werk Caspar David Friedrichs und führten ein Kunstspektakel in der Stadt Bergen auf.