1999 in Teterow

Karoline Klipps, 17 Jahre, Schülerin aus Tessin
schreibt zum Sommerkurs 1999 in Teterow

Dreizehn Tage Sommerkurs lagen vor mir. das erste, was ich sah, waren eine Menge neuer Gesichter sowie eine Jugendherberge mit sparsamem Komfort. Das allein reichte aber, um die folgende Zeit zu einem phantastischen Erlebnis zu machen.

In “aller Frühe” sind wir in die Teterower Umgebung ausgeschwärmt. Mit Papier und Stift bewaffnet, versuchten wir auf unterschiedlichste Weise den Zauber der Landschaft einzufangen. Dadurch, daß mir alle Mittel zur Verfügung standen und daß man genügend Zeit hatte, ist genau die richtige “Künstleratmosphäre” entstanden. Es ergreift jeden und man will gar nicht mehr aufhören.

So fällt man abends nach 6 bis 8 Stunden kreativer Tätigkeit, der Wanderung, dem Kinobesuch, der Ruderaktion, der Narrentaufe oder der Disko müde ins Bett.
Am Ende aber kann man stolz durch die Ausstellung gehen und u.a. seine eigenen Arbeiten beschauen – ein phantastisches Erlebnis eben.
Im nächsten Jahr möchte ich auf jeden Fall wieder dabei sein.